Magische Seifenblasen

Umwelt AG PAU 1Wer donnerstags nachmittags in den Chemiesaal schaut, trifft auf viele konzentriert arbeitende Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG. Sie haben Schaufel und Harke gegen Schutzbrillen getauscht. „In den Wintermonaten gibt es weniger Tätigkeiten im Freien zu erledigen. Da kommt der Wettbewerb „Schüler experimentieren“ des Jugend forscht-Projektes genau richtig“, so Frau Koch. Gemeinsam mit Frau Pauly betreut sie die Umwelt-AG und dieses Projekt. „Wir verstehen uns vor allem als Assistentinnen der Kinder. Wenn die Schüler mit ihrer Idee zu uns kommen, finden wir gemeinsam eine Fragestellung und helfen ihnen mit Geräten oder Material weiter.

Auf einer Herbstwanderung kam Nicolas die Idee, Öl aus Nüssen heraus zu pressen. Akribisch bearbeitet er sein Material und notiert die Beobachtungen in seinem Protokollheft. Ähnlich ging es Taron. Ihn faszinierten schon immer die intensiven Farben von Früchten und Gemüse. In seiner Versuchsreihe löst er diese Farbstoffe aus Karotten, Rote Beete oder Spinat heraus.

Gleich nebenan experimentieren Mohammed und Anton. Schließlich sind da noch Alexandra, Maja und Anna. Gemeinsam tüfteln sie an ihrem Rezept für magische Seifenblasen - streng geheim, versteht sich. Außerdem vergleichen sie Größe und Oberflächenspannung der Seifenmischungen.

Die Ergebnisse ihrer Experimente dürfen die Schülerinnen und Schüler im Februar auf dem Regionalwettbewerb präsentieren. Für die besten Arbeiten gibt es Urkunden, Preise und die Teilnahme am Landeswettbewerb.

Wir dürfen gespannt sein und drücken den eifrigen Forschern bereits jetzt die Daumen!

PAU

KKG-Jungforscher Francis Merz in Berlin ausgezeichnet

JufO 2017Zusammen mit seiner Gruppe von insgesamt fünf Schülern der Region hat Francis Merz den Hauptpreis beim Airbus "Ideenflug-Wettbewerb" gewonnen.

Letztes Wochenende übergab Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Schirmherrin des Wettbewerbs, das Preisgeld von 3000,-€ und ehrte die Gewinner im Berliner Technik-Museum. Deren Idee ist die Verwirklichung eines "Smart Airplane Trolley": Damit soll die Versorgung der Passagiere zukünftig von einem automatisierten Servicewagen mit gyroskopischer Tischplatte erfolgen, der bei jeglicher Fluglage operieren kann und die Crew entlasten soll.

Die Gruppe arbeitet schon länger unter der Leitung des Sergej Buragin, Fachlehrer an der Berufsbildenden Schule Neustadt, in einer schulübergreifenden Jugend forscht AG zusammen. Die Bundesministerin sagte in ihrer Laudatio: „Ich gratuliere den Gewinnerteams zu der hochverdienten Auszeichnung und hoffe, dass die jungen Ingenieure und Entwickler auch in Zukunft mutig ihre Ideen weiterverfolgen werden.“ Dem schließen wir uns nachdrücklich an und sind sehr stolz auf den großartigen Erfolg unseres Teammitglieds Francis (hinten in der Mitte des Fotos zu sehen)!

Motor aus Coladosen

0 PAU 17 6Eine fröhliche Schülerinnengruppe des KKG folgte dem Ruf der TU Kaiserslautern. Die Uni lädt regelmäßig Mädchen aus ganz Rheinland-Pfalz zum Schülerinnentag ein. Hauptanliegen der Veranstalter ist es, Mädchen für die technisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge zu begeistern. In zweistündigen Workshops dürfen die Mädchen chemische Lichterscheinungen untersuchen, intelligente Roboter programmieren oder Versuche im Wasserlabor durchführen. Dabei stehen das Anfassen und Ausprobieren im Vordergrund, um eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie Forschungsarbeit funktioniert.

Im Workshop des Fachbereichs Steuerungstechnik liegen Akkuschrauber, Kabel und andere Kleinteile bereit. Gemeinsam mit wissenschaftlichen Assistenten entstehen hier Schritt für Schritt aus leeren Coladosen rotierende Elektromotoren. Im Gespräch erzählen die Fachleute aus ihrer Studienzeit und die Hürden schmelzen. „Es ist für uns spannend zu sehen, wie die Mädchen nach anfänglichem Zögern aus sich herausgehen und die Dinge anpacken“, so ein betreuender Doktorand. „Ich möchte, dass sich die Neugier der Mädchen durchsetzt und nicht das Bedenken, Fehler zu machen.“ Dies glaubt man einmal mehr, wenn man beim abschließenden Motortestlauf die stolzen Gesichter der Tüftlerinnen sieht.

Es gibt eben nichts Gutes, außer man tut es!
PAU

Erfahrungsbericht

Schuelerakademie LogoAls „intellektuelle und soziale Herausforderung“ wird die Schülerakademie auf ihrer Website angepriesen. Klingt erst einmal abschreckend,oder? Aber die Akademie hat sich als eines der besten Erlebnisse meines Lebens entpuppt, denn im Gegenteil zu der beängstigenden Vorstellung eines Sommercamps voller Nerds, konnte ich vom 13. bis zum 19. Juli 16 Tage mit lauter fröhlichen, interessierten und aufgeweckten Jugendlichen in Roßleben verbringen, ohne irgendwelche „Nerd-Tendenzen“ zu entdecken. Jeder Tag in der Akademie hat neue Ereignisse mit sich gebracht und kein Tag war wie der Nächste. Egal ob wir uns in den gewählten Kursen mit Planspielen, Filmanalysen oder Codierungstheorien beschäftigt haben: Nachmittags und abends haben sich alle getroffen, um Tennis oder Volleyball zu spielen, Musik zu machen, Arabisch zu lernen oder jegliche andere Aktivität zu betreiben. Die Möglichkeiten waren endlos. Durch das Zusammenleben sind enge Freundschaften in einer kurzen Zeit entstanden und der Abschied war herzzerreißend. Doch die tolle Zeit wird kein einziger von uns vergessen und schon in wenigen Wochen treffen sich alle wieder zum ersten von vielen Nachtreffen!

Charlotte Sch.

Kresserasen für Fußballprofis?

Wie könnte ich einen idealen Rasen für Fußballprofis herstellen? Unter welchen Bedingungen wächst Kresse am besten? Und was hat Stickstoff damit zu tun? Diesen und anderen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler im Labor der Umwelt-AG auf den Grund. Der Experimentalwettbewerb „Leben mit Chemie“ des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums möchte Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, chemische Sachverhalte im alltäglichen Umfeld zu erforschen. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „Kresse und Kunstrasen“. In Kleingruppen wurden eigene Versuche entwickelt, durchgeführt und dokumentiert. Wie bei richtigen Forschern lief auch hier nicht alles wie erwartet, erzählen die betreuenden Lehrerinnen Frau Koch und Frau Pauly. Die Teilnehmer ließen sich davon aber nicht entmutigen und zeigten erstaunlichen Einfallsreichtum beim Abwandeln ihrer Versuche. Schließlich konnten alle Forscher ihre Arbeiten bei der Wettbewerbsleitung in Mainz einreichen. Und wer weiß, vielleicht meldet sich der eine oder andere Fußballverein bei uns, um seinen Rasen optimieren zu lassen?

Ihr Durchhaltevermögen hat sich gelohnt: Taron Kaltenbach, Max Auras und Jule Volkland bekamen für ihre Arbeiten eine Siegerurkunde verliehen. Der Wettbewerbsbeitrag von Charlotte Schwake, Carolin Menzler und Julia Fischer wurde mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Dazu gab es einen Büchergutschein. Herzlichen Glückwunsch an euch alle!

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