Vorlesewettbewerb 2016

Vorlesewettbewerb 2016„Die besten Stories verdienen die besten Vorleser.“

Dieser Leitsatz wurde auch in diesem Jahr wieder an unserem Gymnasium von den Schülerinnen und Schülern praktiziert, die sich vergangenen Montag am Vorlesewettbewerb der 6. Klassen beteiligten.

Emma Zimmer (6a), Charlotte Schwake (6b), Christian Edrich (6c) und Pauline Klein (6d) haben als Siegerinnen und Sieger ihre Klassen vertreten.

Zunächst lasen alle Teilnehmer einen Ausschnitt aus einem von ihnen gewählten Buch vor. In der zweiten Runde mussten sie sich einer ihnen unbekannten Textpassage aus dem Jugendbuch „Das Mädchen Wadja“ (Deutscher Jugendliteraturpreis) von Haifaa Al Mansour stellen.

Die Jury, die sich aus den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern der 5. Klassen, Frau Sutter- Fahse und Lotte Schöner von der SV zusammensetzte, ermittelte Pauline aus der 6d als Gewinnerin. Pauline wird unsere Schule in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs, im Stadtentscheid, vertreten.

Lesenacht 2016

Lesenacht 2016 1Wenn die Tage kälter und die Nächte länger werden, wiederholt sich an unserer Schule ein Ereignis, das Klein und Groß begeistert:

Auch die diesjährige Lesenacht stand wieder ganz im Zeichen vielfältiger Geschichten, die in liebevoll dekorierten Klassenräumen von Schülern, Eltern und Lehrern vorgelesen wurden. Großen Zuspruch bei den Zuschauern fanden auch die vier Vorstellungen der Kurse „Darstellendes Spiel“.

Die Schüler der MSS 11 unterhielten Schüler und Eltern gleichermaßen mit Szenen eines Stücks über den Schulalltag an einer von einem obskuren Virus befallenen Schulgemeinschaft im verschneiten entlegenen Pfälzer Wald.

Die Schüler der MSS 12 zeigten 'Macbeth xxs' in zwei Teilen in einer ganz anderen und sehr lebendigen Kurzversion, die auch durch 'Actionszenen' begeistern konnte.

Für das leibliche Wohl hatten die Eltern unserer Orientierungsstufenschüler, der Schulelternbeirat und die SV bestens gesorgt, sodass dieser Abend gewiss auch für die, die bei der Tombola der SV nicht das große Los gezogen haben, zu einem Gewinn wurde.

Wir danken allen Vorleser*innen für diesen gelungen Abend.

Bundeswettbewerb für Fremdsprachen 2016

BWF 2016Für musikalisch begabte Jugendliche gibt es „Jugend musiziert“, für junge Naturwissenschaftler „Jugend forscht“. Doch was ist mit denjenigen, die im sprachlichem Bereich Engagement zeigen? Diese haben die Chance, ihr Talent bei einem bundesweitem Wettbewerb zu beweisen und dabei sogar noch Preise zu gewinnen.

Das Prinzip ist sehr leicht: Man kann alleine im Bereich „Solo“ kreativ werden, oder als Gruppe beziehungsweise „Team Schule“. In der Gestaltung des Beitrages sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Vom Hörbuch zum Kochrezept bis hin zu umgeschriebenen Gesellschaftsspielen, man hat die freie Wahl.

Auch wenn man kein Englisch kann, sondern nur Alt-Griechisch als Fremdsprache beherrscht, darf man am Wettbewerb teilnehmen. Denn fast jede Sprache ist erlaubt!
Trotzdem dürfen Muttersprachler sowie diejenigen, die länger als ein Jahr vor Anmeldung im Ausland gelebt haben, nicht teilnehmen.

Im Rahmen unseres Englischunterrichts nahmen wir an dem durch das Bundesministerium unterstützten Wettbewerb teil. Unsere Gruppe bestehend aus acht Mädchen, betreut von Frau Koböck, hatte etwas besonderes im Visier: Eine Talkshow namens „Girls around the Globe“.

Die zwei Moderatoren der „Show“ sprachen Englisch und führten mit fünf Mädchen aus verschiedenen Ländern ein kurzes Gespräch, indem es über typische Vorurteile und Sitten des Landes ging. Das Besondere hierbei war, dass die kurzen Beiträge nicht nur einsprachig waren: Die Antworten kamen auf Russisch, Italienisch, Spanisch, Vietnamesisch und Französisch. Das ganze wurde abgefilmt, geschnitten und mit dem Drehbuch auf Englisch eingereicht. Und das nicht erfolglos: Wir erreichten den dritten Platz landesweit. An der Preisverleihung konnten wir wegen unserem Berufspraktikums zwar nicht teilnehmen, bekamen aber trotzdem 90€ Preisgeld. Unsere Freude war groß, soweit gekommen zu sein, denn das hatten wir wirklich nicht erwartet. Wir können es jedem, der Interesse an einer beliebigen Sprache zeigt, nur weiterempfehlen, denn schaden kann es ganz sicher nicht. Allein die Erfahrung ist es wert!

(Teresa Dietrich, Klasse 9d )

Berichte der Austausche 2016

Austausche 2016 1Auch in diesem Jahr waren unsere Schüler*innen im Rahmen der jährlichen Austausche wieder weltweit unterwegs.

Hier geht es zu den Berichten:

Amerika

England

Frankreich

Russland

 

 Amerika (MSS11) - Manex 2016

Wo soll man da bloß anfangen. Am besten am 24. September, dem Tag der Abreise. Beladen mit zwei Koffern mindestens trafen wir uns alle Samstag morgens um 10 Uhr in der Frühe, ready to go. Die Aufregung war bereits seit Tagen ins Unermessliche gestiegen und jetzt sollte es endlich losgehen. Nach einer emotionalen Verabschiedung wurden wir vom Kleinbus zum Frankfurter Flughafen transportiert, wo wir bereit für das Abenteuer auf den ersten Flug warteten. Vier Stunden nach Rejkjavik, dort ein kurzer Aufenthalt, und danach weitere fünf Stunden nach Boston. Dort angekommen mussten wir noch durch die Kontrolle und schon war man offiziell in Amerika. Also ganz easy.

Der typische gelbe Schulbus brachte uns dann um ungefähr 21 Uhr amerikanischer Zeit zu unserem Ausgangsziel: Manchester. Die Nervosität vor dem ersten Aufeinandertreffen hätte kaum spürbarer sein können. Von den Familien erwartet, wurde man dann zur ersten Nacht in die neue Gastfamilie gebracht. Alles war zu Beginn ungewohnt und fremd, aber man hat sich wirklich sehr schnell eingelebt und die Familien und Austauschpartner haben direkt dafür gesorgt, dass man sich gut integriert und heimisch gefühlt hat. Diese Grund-Freundlichkeit, die Amerikaner anderen gegenüber an den Tag bringen, sollten wir auch später noch vermehrt zu spüren bekommen. Nach unserer ersten Nacht hatten wir einen verbleibenden ungeplanten Tag, den jede Familie individuell gestalten konnte. Oft wurde hier etwas in Gruppen unternommen, um der anfänglichen Schüchternheit entgegenzuwirken.

Montags darauf trafen wir uns zur Führung durch die Central High, eine der drei Partnerschulen, als auch einer Rathaus- und Schokoladenmuseumstour. Danach bestand wieder die Möglichkeit zur freien Gestaltung des verbleibenden Tages. Dienstags standen der Lost River, als auch die White Mountains auf dem Programm. Diese mit der Seilbahn hochgefahren und bis zur Aussichtsplattform gewandert, konnte man einen unglaublichen Ausblick genießen und tolle Bilder machen. Danach ging es weiter zum Lost River, wo winzige Höhlen auf uns warteten, durch die man sich, wenn man wollte, durchzwängen konnte. Abends traf sich die Gruppe noch zum gemeinsamen Bowling und man lernte erstmals auch die anderen Partner besser kennen.
Mittwochs stand unser erster Schultag auf dem Programm und wir begleiteten unsere Austauschpartner zur West, Central oder Memorial High. Es war wirklich interessant, den amerikanischen Schulalltag aus eigener Sicht sehen zu können und man hat definitiv einige Unterschiede feststellen können. Der nächste Tag war unser erster Ausflug nach Boston, bei dem wir die Harvard University besichtigten und ins Museum of Science gingen. Freitags ging es für alle dann zur West für die ersten paar Stunden und dann weiter zum Millyard Museum in Manchester. Abends gab es einen Gruppenausflug in ein Trampolin-Haus und wir hatten einen tollen Abend zusammen.

Das Wochenende verbrachte wieder jeder anders, es gab unter anderem eine verfrühte Halloween-Party zu Ehren der Deutschen und Ausflüge zum nahegelegenen Jahrmarkt. Montags ging es wieder mit zur Schule und dienstags darauf nach Plymouth, wo wir die Plimoth Plantation und die beeindruckende Mayflower besichtigten. Danach folgte ein weiterer Schultag und donnerstags ging es erneut nach Boston. Bei diesem Ausflug zum Freedom Trail, dem Quincy Market und dem New England Aquarium nahmen auch einige Amerikaner teil und wir verbrachten einen weiteren schönen Tag zusammen. Freitags war wieder Schule angesagt und abends besuchten viele die typischen wöchentlichen Football-Spiele. Der Samstag vor New York wurde wieder individuell in den Familien verbracht und viele unternahmen auch größere Ausflüge; z.B. zum Strand, nach Montreal oder zum Outlet.

Als Höhepunkt der ganzen Reise ging es dann in der letzten Woche nach New York City. Nachdem wir morgens früh in Manchester losgefahren sind, hatten wir erstmal eine lange Busfahrt vor uns. Zuerst ging es nach Boston und von dort mit einem Reisebus nach New York. Als wir dann gegen Mittag dort ankamen, ging es gleich ins Hotel, um die Zimmer zu beziehen. Danach war unser erstes Ziel der Times Square, welcher nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt war, welches sehr zentral lag. Anschließend hatten wir bis zum Abend Freizeit und konnten das Gebiet um den Times Square selbst erkunden. Abends trafen wir uns alle wieder und machten uns auf den Weg zum Empire State Building. Von dort oben hat man nachts einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt, auch wenn es ziemlich kalt war. Am zweiten Tag ging es zuerst zum Ground Zero, der Gedenkstätte des World Trade Center, und zudem machten wir einen kurzen Abstecher in die Wall Street. Das große Ziel des Tages war die Fähre der Statue of Liberty, mit der wir dann auch zweimal an Ellis Island und der Freiheitsstaue vorbeigefahren sind. Im Anschluss hatten wir wieder Freizeit und durften diesmal auch die Subway benutzen. Bis zum Abend konnte jeder seine Freizeit anders gestalten. Manche von uns waren shoppen, schauten sich die Stadt an oder waren auch im Hotel. Das Highlight dieses Tages war dann das Musical „Phantom of the Opera“, welches wir abends besuchten und viele Eindrücke hinterließ. Für den darauffolgenden Tag war dann zuerst ein Besuch beim UN-Gebäude geplant. Dort hatten wir eine sehr interessante Führung und machten uns im Anschluss auf den Weg zum berühmten Central Park. Dort angekommen hatten wir wieder die Möglichkeit, den Park allein zu erkunden und trafen uns abends wieder. Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon auschecken und bis der Bus zurück nach Boston fuhr, hatten wir nochmal etwas Freizeit, um uns für die lange Rückfahrt zu verpflegen.

Donnerstag und Freitag, die letzten beiden verbleibenden Tagen, gingen wir jeweils noch mal mit zur Schule und Freitag abends dann alle mit den Familien zum gemeinsamen Farewell Dinner in der Central High School. Dort fielen bereits schon die ersten Tränen bei den abschließenden Dankesreden aller Schüler und man wollte gar nicht an den bevorstehenden Abschied denken. Der darauffolgende Samstag war für alle nicht einfach. Morgens hatten wir noch einmal die Möglichkeit, ein letztes Mal Zeit miteinander zu verbringen, bis es dann zum Bus ging. Zu sagen die Verabschiedung sei emotional gewesen, wäre eine deutliche Untertreibung. Trotz der anfänglichen Unsicherheit und schüchternen Stunden haben wir die Menschen so unglaublich ins Herz geschlossen und es fiel so schwer, alle auf einmal wieder gehen zu lassen. Man hatte sich gerade richtig kennengelernt und in den Alltag eingelebt, da musste man seine neue Familie wieder verlassen. Und es war wirklich wie eine zweite Familie, denn jeder wurde mit so viel Herzlichkeit, Großzügigkeit und Wärme empfangen, dass man sich auch nicht eine Sekunde unwohl gefühlt hat. Wir alle freuen uns unglaublich auf dem zweiten Teil des Austauschs im Frühjahr 2017 und halten bis dahin natürlich weiterhin Kontakt zu allen. Vielen Dank auch an die Schule und teilnehmenden Lehrer, Frau von Broich und Frau Koböck, ohne die uns dieser Austausch und für viele wahrscheinlich die beste Zeit ihres Lebens, nicht möglich gewesen wäre.

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Englandfahrt der 7. Klassen

Am Sonntag (02.10.) haben wir uns alle schon ganz früh morgens auf dem Parkplatz des Böbig-Bahnhofs getroffen. Nachdem wir ungefähr 13 Stunden mit einem Busgefahren waren (+ Fähre), wurden wir am Zielort von unseren Gasteltern abgeholt.
Jeden Morgen hatten wir einen festen Treffpunkt, an dem wir uns jedes Mal zur ausgemachten Zeit trafen. Am ersten Tag (Mo., 03.10.) hat das noch nicht so gut geklappt, da sich ein paar Kinder verlaufen hatten. Als wir dann alle irgendwann wieder beisammen waren, fuhren wir auch schon sofort zum Sprachunterricht, bei dem wir in drei Gruppen aufgeteilt wurden und Englisch-Unterricht gemacht haben. Anschließend sind wir auf dem Beachy Head, einer Klippe, spazieren gegangen. Von diesen hatte man eine fantastische Aussicht über Eastbourne und auf den Ärmelkanal. Erst sind wir einige Zeit gewandert, aber dann durften wir, während einer Pause, auf einer großen Fläche spielen. Hier haben wir auch unser Lunchpaket, welches jeden Tag von unserer Gastfamilie mitbekommen haben, gegessen.

Dienstags (04.10.) sind wir nach London gefahren und haben dort den Covent Garden besucht, bei dem wir erst mal ein paar Fotos gemacht haben. Daraufhin hatten wir Freizeit, in der wir die Hauptstadt erkunden konnten. Später haben wir auch noch bei dem Globe Theatre vorbeigeschaut. Dort wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und haben selbst geschauspielert.

Am nächsten Tag (05.10.) hatten wir morgens wieder Sprachunterricht. Danach sind wir nach Brighton gefahren, wo wir uns die Stadt angeguckt haben. Am späten Nachmittag sind wir dann an den Ärmelkanal gefahren, haben uns dort etwas ausgeruht und Fotos gemacht.

Der Tag darauf (06.10.) war ein erlebnisreicher Tag, weil wir ein zweites Mal nach London gefahren sind. Die Fahrt mit dem London Eye war richtig cool, denn man hat eine super Aussicht. Die Tower Bridge und den Big Ben haben wir außerdem gesehen. Und auch an diesem Tag hatten wir Freizeit, um z. B. in verschiedene Shops zu gehen. Des Weiteren haben wir das British Museum besichtigt. Man konnte dort alles Mögliche aus dem Alten Ägypten begutachten.

Am letzten Tag in England (07.10.) mussten wir uns morgens von unseren Gasteltern verabschieden und haben daraufhin unser Gepäck in den Bus eingeladen. Anschließend sind wir nach Hastings gefahren. In dieser Stadt sind wir in ein Smugglers' Cave (Schmugglerhöhle) gegangen, in der wir Nachstellungen von verschiedenen Schmugglern gesehen haben. Man konnte aber auch selbst etwas ausprobieren. Im Anschluss besuchten wir das Hastings Schloss, zu dem es auch einen kleinen Film gab. Wie an jedem Tag durften wir auch dieses Mal für einige Zeit in Kleingruppen etwas unternehmen. Danach hatten wir uns um 4:00 Uhr mit einer Frau zum British Tea trinken, verabredet. Das wurde sehr witzig, denn die sie hat mit einer ziemlich lustigen Stimme gesprochen. Auch bei den Spielen, die sie organisiert hatte, musste man immer lachen.

Abends sind wir dann die ca. 13 Stunden wieder zurück nach Deutschland gefahren. Als wir dann am nächsten Morgen angekommen sind, waren alle ziemlich müde. Aber dennoch war es eine sehr sehr schöne, wundervolle und abenteuerliche Woche!

Nele Klug, Klasse 7a

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Frankreichfahrt

Während ein Großteil der Schülerinnen und Schüler des Käthe am 3. Oktober 2016 einen freien Montag genießen konnten, haben 28 wagemutige keine Mühen gescheut und freiwillig die Schule besucht … und zwar in Frankreich, an unserer Partnerschule in Mâcon.

Der erste Teil des diesjährigen Frankreichaustauschs 2016 fand in der letzten Woche vor den Herbstferien statt und wurde von Frau Becker und Frau Gutsche organisiert und begleitet. Nachdem auf der Busfahrt von Neustadt nach Mâcon noch mal fleißig Französischvokabeln wiederholt wurden, haben die Schülerinnen und Schüler der 8ten Klasse zunächst das Wochenende in ihren Gastfamilien verbracht. Unter der Woche hatten sie dann die Möglichkeit das französische Schulsystem kennenzulernen sowie Mâcon und die nähere Umgebung auf gemeinsamen Ausflügen zu erkunden. Ein Highlight in diesem Schuljahr war der Besuch der Stadt Lyon, welche die Schülerinnen und Schüler bereits aus ihrem Französischlehrbuch kennen. Nun warten wir gespannt auf den Rücktausch im Mai 2017.

Ihre Erlebnisse und Eindrücke haben die Schülerinnen und Schüler in einem Dossier festgehalten. Auszüge daraus finden sich unter den Bildern. Viel Freude damit !

[GUT 11.2016 ]

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Schüleraustausch in Sankt Petersburg (Klassen 10 und 11) 

Wir, 16 Schüler der zehnten und elften Klassen der drei Gymnasien in Neustadt und 2 Lehrerinnen des Käthe, nahmen Anfang Oktober am Schüleraustausch zwischen der Petrischule St. Petersburg und Neustadt teil. Voraussetzung dafür war natürlich, dass wir in der neunten Klasse Russisch als dritte Fremdsprache gewählt hatten.

Die 12 Tage in Russland waren sehr spannend und voller neuer Eindrücke. Die vielen Sehenswürdigkeiten, wie die Eremitage, die Peter-Pauls-Festung, der Katharinen-Palast und vieles vieles mehr, wurden durch eine sehr kompetente Reiseführerin unterhalten. Durch sie haben wir viel Neues erfahren und gelernt.

Doch nicht nur die Sehenswürdigkeiten in und um Sankt Petersburg waren atemberaubend, sondern auch die Gastfreundschaft der Familien und der Austauschpartner. So eine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft kennt man nur aus Geschichten, doch wir durften sie alle miterleben.

An alle, die sich für den Austausch interessieren: Nehmt euch auf jeden Fall dicke Kleidung und eine noch dickere Winterjacke mit. In Russland ist es KALT. Außerdem stellt euch auf das viele, aber richtig leckere Essen ein. Ihr werdet damit überschüttet ;)

Wir finden, der Austausch war mehr als gelungen, was wir der tollen Gruppe, den Lehrerinnen und den russischen Familien zu verdanken haben. Und für unser Russisch war es ebenfalls nicht schlecht …

Vielen Dank für diese wunderschöne Zeit an alle, die dabei waren und mitgewirkt haben. Ebenso danken möchten wir der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und dem Land Rheinland-Pfalz für ihre finanzielle Unterstützung danken, die 50% der Fahrtkosten und alle Projektkosten deckt.

PS.: Ein paar Eindrücke von unserer Zeit in Petersburg sollen euch die Fotos unserer Projektarbeit zum Thema „Weihnachten“ vermitteln.

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Frankreichaustausch 2015/16

00 F 16Vom 2.4. bis zum 9.4.2016 war es endlich so weit: Der Rückbesuch unserer französischen Austauschpartner aus Mâcon fand statt. Vielen Dank an alle Eltern der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für ihre Bereitschaft einen Gastschüler im Kreise ihrer Familie zu beherbergen.          

Hier geht es zum Bericht über den Besuch der französischen Austauschschüler und -schülerinnen in Neustadt.

Hier geht es zum Bericht über den Besuch unserer Schülerinnen und Schüler in Mâcon.

                    

Besuch der französischen Austauschschüler in Neustadt

Enfin, enfin …. Vor einem halben Jahr haben wir unsere französischen Austauschschüler in Frankreich zum ersten Mal besucht. Nun, am Samstag, den 02.04.2016, kamen sie zu uns. Die Aufregung und Freude auf das Wiedersehen war groß.
Nachdem wir unsere Partner am Bus abgeholt haben, sind alle in die Familien gegangen und haben dort gemeinsam den Abend verbracht. Viele Familien haben sich am Sonntag getroffen, um Ausflüge mit den Austauschpartnern zu unternehmen. Wir sind gemeinsam nach Speyer und Bad Dürkheim gefahren und haben uns die Stadt angeschaut.
Montag ging es dann in die Schule. In der ersten Stunde fand eine kurze Begrüßung mit dem Schulleiter statt. Die Austauschschüler waren ziemlich beeindruckt, da Herr Whittaker seine Ansprache auf Französisch gehalten hat. Danach sind wir in unsere Klassen gegangen, während unsere Austauschpartner eine Stadtführung durch Neustadt gemacht haben. Der Nachmittag wurde in den Familien verbracht. Wir haben uns mit Freunden getroffen, um das Hambacher Schloss zu besichtigen.
Dienstag waren wir alle ganz normal im Unterricht. So konnten unsere Austauschpartner unseren Schulalltag kennenlernen. Die Austauschschüler waren manchmal in anderen Klassen, zum Beispiel in der 9ten oder der 7ten. Unsere Austauschschülerinnen waren zwei Tage lang in unserer Klasse, der 8b. An manchen Fächern konnten sie aktiv teilnehmen: In Französisch haben unsere Mitschüler sie zum Beispiel über Mâcon ausgefragt und in Deutsch haben wir gemeinsam lesen geübt. Wir haben ihnen den Alt- und Neubau genauer erklärt. Nachmittags hatten wir beide noch Big Band, wohin uns unsere Austauschpartnerinnen begleitet haben. Die Französinnen fanden den Unterricht in Deutschland angenehmer, da sie in Frankreich normalerweise bis 17 Uhr in der Schule sind.
Unsere erste gemeinsame Exkursion war am Mittwoch. Gemeinsam sind wir nach Ludwigshafen in die Kletterhalle EXTREM gefahren. Bevor wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern los klettern konnten, haben wir eine Erklärung bekommen, wie man sich und den anderen beim Klettern richtig sichert. Man klettert nie alleine, es gibt immer eine Person, die sichert, und eine, die klettert. Das Klettern war eine echte Herausforderung, hat uns beiden aber sehr viel Spaß gemacht. Zurück in Neustadt waren wir noch ein Eis essen und haben im Kreis der Familie einen schönen restlichen Tag verbracht.
Am Donnerstag erlebten unsere französischen Gäste den zweiten Schultag mit uns am KKG. Abends haben sich außerdem alle Teilnehmer zu einer „Soirée Franco-Allemande“ in der Schule zu französischen Köstlichkeiten getroffen.
Am Freitag sind alle Austauschschüler/innen gemeinsam mit dem Zug nach Mainz gefahren. Los ging es in Mainz mit einer deutsch-französischen Stadtrallye, in der die Aufgabenstellungen jeweils entweder auf Deutsch oder Französisch gegeben waren, so dass wir uns in gemischten deutsch- französischen Gruppen gegenseitig unterstützen mussten. Anschließend sind wir zum ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) gefahren, um einen Blick hinter die Kulissen des Fernsehens zu nehmen. Wir haben die Studios besichtigt und dort zufällig zwei Moderatoren getroffen, einer von ihnen war Sven Voss, der auch gleich mit uns einen Smalltalk führte. Wir durften auch in den Fernsehgarten und zum Schluss haben wir einen Bericht gesehen, der zeigt, wie eine Nachrichtensendung recherchiert wird. Ein langer, aber spannender letzter Tag.
Abschließend möchten wir sagen, dass uns die Tage mit unseren Austauschschülerinnen sehr gut gefallen haben, und wir hoffen, dass wir sie bald noch Mal treffen werden. Erste Absprachen wurden schon getroffen. Alors, à la prochaine!
Verfasst von Nele Flockerzi und Dana Baumbach (8b)

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Frankreichaustausch 2015

Nach einer langen, lauten und für uns auch lustigen Busfahrt, sind wir, 25 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen und unsere zwei Lehrerinnen Frau Becker und Frau Gutsche, nach ca. 7 Stunden angekommen. Unser Bus brachte uns an die eine der beiden Austauschschulen in Mâcon: Saint-Exupéry. Wir wurden auch schon sehnsüchtig von unseren „Correspondants“ mit deren Gastfamilien erwartet.

10. und 11. Oktober
Über das Wochenende waren wir zunächst bei unseren Gastfamilien alleine zuhause und haben verschiedene Sachen unternommen. Allerdings haben auch einige von uns mit den Austauschpartnern der französischen Freunde etwas zusammen unternommen. So waren wir zum Beispiel shoppen und bowlen, haben einem Volleyballbundesligaspiel beigewohnt oder sind auf Wanderung zum „Roche de Solutré“ gegangen.

Monatg, 12. Oktober
Nachdem wir in unseren Schulen (Saint-Exupéry und Collège Pasteur) mit einem Frühstück aus regionalen Produkten verwöhnt wurden, wurden wir mit unseren Klassen bekannt gemacht, da wir zu viele waren, um alle gemeinsam mit unseren „Corres“ in die Klassen zu gehen. Insgesamt erschien uns das Schulleben in Frankreich rauer und die Schule strenger. Außerdem war es toll einmal „am eigenen Leibe“ erfahren zu können, wie es ist, bis so spät nachmittags Unterricht zu haben. Jeden Tag auf unserem Gymnasium wäre das unvorstellbar.

Dienstag, 13. Oktober
Heute haben wir einen Ausflug ohne unsere Austauschpartner gemacht. Nachdem wir am Morgen die „grottes de Blanot“ besichtigt haben, tranken wir danach in Mâcon zunächst eine heiße Schokolade, da es an dem Tag unglaublich kalt und windig war. Nachdem wir uns in dem schönen Café an der Saône aufgewärmt haben, bekamen wir eine Stadtführung auf Deutsch, in der wir sehr viel über die Geschichte Mâcons lernten. Nach unserem Stadtrundgang hatten wir noch die Möglichkeit ein bisschen durch die Stadt zu bummeln und schöne Souvenirs zu kaufen, bevor wir feierlich im Rathaus vom Bürgermeister mit Orangensaft und Keksen empfangen wurden.

Mittwoch, 14. Oktober
An diesem Tag hatten wir wieder ganz normalen Schulunterricht, jedoch konnten wir heute schon um 12:00 Uhr nach Hause gehen, da alle Schüler in ganz Frankreich mittwochs nur bis 12:00 Uhr Schule haben.

Donnerstag, 15. Oktober
Heute haben wir noch einmal einen Ausflug ohne die Franzosen gemacht und zwar besuchten wir „ le musée Niepce“ in Chalon-sur-Saône. Das ist ein Fotomuseum, da der Erfinder der Fotografie aus Chalon kommt. Aufgrund des regnerischen Wetters, tranken wir anschließend noch mal eine heiße Schokolade im Rathaus der Stadt und wurden dann kurzfristig vom Bürgermeister persönlich willkommen geheißen, als die deutschen Gäste. Nachdem wir uns erneut aufgewärmt haben, ging es dann zu der riesigen Mittelalterburg „Brancion“, wo uns eine deutschsprachige Fremdenführerin sehr viel über das Mittelalter erklärte. Schließlich stiegen wir schlauer und durch den anhaltenden Regen leider teilweise durchnässt wieder in den Bus ein und fuhren zurück zu unseren Schulen. Am Abend trafen wir uns dann alle gemeinsam noch zu unserem bunten Abend, den wir Deutschen ganz persönlich gestalten durften. Nach unserem Pfälzer Lied steuerten die Franzosen ein Geigensolo bei und zeigten uns einige HipHop Moves und wir ließen den Abend mit Musik und selbst zubereiteten Speisen ausklingen.

Freitag, 16. Oktober
Anlässlich des vorletzten Tages machten wir zusammen mit den Franzosen einen Ausflug nach Dijon (der Stadt des Senfes). Nach zwei, zwischen Französisch und Deutsch getrennten Führungen, hatten wir noch etwas Zeit zum Shoppen, wobei die Meisten ihre Zeit für den Besuch der Galerie de Laffayette und Maille de Dijon (wo es den meiner Meinung nach besten Senf der Welt gibt) nutzten. Nachdem wir wieder in Mâcon angekommen waren, ließen alle ihren letzten Abschiedsabend anders ausklingen, so zum Beispiel mit einem gemeinsamen Besuch im ersten ehemaligen Kino der Stadt.

Samstag, 17. Oktober
Nach einer langen und dramatischen Verabschiedung machten wir uns schließlich zurück auf den Weg zurück nach Neustadt. Wir kamen am späten Nachmittag dann alle gesund und glücklich, aber vor allem müde an.

Als abschließendes Fazit kann ich nur sagen: Es hat auf jeden Fall einen riesigen Spaß gemacht einmal in eine ähnliche, doch zugleich auch fremde Kultur einzutauchen und sich so intensiv mit der Sprache auseinanderzusetzen. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn nächstes Jahr endlich die Franzosen kommen, um uns eine Woche zu besuchen und da ich jetzt richtig im Französisch-Fieber bin, kann ich nur jedem Raten bei dieser tollen Sache mitzumachen.

Pauline Müller, 8c

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