Aktuelle Kunstausstellung

TOTENTANZ Emma DehmDer Totentanz (französisch Danse macabre) ist die im 14. Jahrhundert aufgekommene Darstellung des Einflusses und der Macht des Todes auf bzw. über das Leben der Menschen. Dies erfolgt oft in allegorischen Gruppen, in denen die bildliche Darstellung von Tanz und Tod meist gleichzeitig zu finden sind. (…)

Zwischen 1410 und 1425 entstand in der Abtei La Chaise-Dieu ein Wandgemälde mit ursprünglich 30 und heute noch 24 Tanzpaaren. Bereits 1424 wurde der Totentanz an der Mauer eines Pariser Friedhofs, des Cimetière des Innocents, vollendet, der heute jedoch nur durch die Holzschnittfolge des Pariser Druckers Guyot Marchant von 1485 bekannt ist. In Basel entstanden 1439/40 der Basler Totentanz, auch Predigertotentanz genannt, an der Friedhofsmauer des dortigen Dominikanerklosters und 1460 der Kleinbasler Totentanz in Basel-Klingental (Museum Kleines Klingental). Es folgte u. a. um 1460 der Lübecker Totentanz in der Marienkirche von Lübeck. (…)

Seit Mitte des 16. Jahrhunderts wurden die Bilder des Totentanzes immer mehr vervielfältigt, während die Verse wechselten oder ganz weggelassen wurden, und zuletzt gestalteten sich beide, Bilder und Verse, völlig neu. (…) Eine neue und künstlerische Gestalt erhielt der Totentanz dann durch Hans Holbein den Jüngeren. Indem dieser nicht nur veranschaulichen wollte, wie der Tod kein Alter und keinen Stand verschont, sondern auch vielmehr, wie er mitten hereintritt in den Beruf und die Lust des Erdenlebens, musste er von Reigen und tanzenden Paaren absehen und dafür in sich abgeschlossene Bilder mit dem nötigen Beiwerk liefern (…)

Im Lauf des 16., 17. und 18. Jahrhunderts entstanden weitere Totentänze (…) Auch in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zeichnete man wieder Totentänze, so namentlich Alfred Rethel und Wilhelm von Kaulbach.(…)

Die beiden Weltkriege veranlassten im 20. Jahrhundert zahlreiche Künstler, Motive aus dem Totentanz wieder aufzunehmen, oder eigene Werke entsprechend

zu benennen. Zu den bekanntesten Beispielen gehören: (…)
• Otto Dix: Totentanz, Anno 17, aus der Mappe Der Krieg
• Lovis Corinth: Totentanz, Mappe mit sechs Kaltnadelradierungen, 1921
• Edmund Kesting: Totentanz Dresden (Fotomontagen)
• Alfred Hrdlicka: Plötzenseer Totentanz
• Harald Naegeli: Der Triumph des Todes (Kölner Totentanz), Köln, Zugemauerter Eingang zu St. Cäcilien, Teil des Museum Schnütgen, 1981.
• HAP Grieshaber: Der Totentanz von Basel, 40 Farbholzschnitte, 45 cm × 35 cm, 1965

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Totentanz#Totentanz-Motive_in_der_bildenden_Kunst, 14. Feb. 2017, 14 Uhr

Der Leistungskurs 11 unserer Schule bekam – nach mehreren vorbereitenden Schritten – folgenden Arbeitsauftrag:

Gestalten Sie einen „TOTENTANZ“ mit einer oder mehreren Figuren
als formatsprengende Acrylmalerei im Format 40x100 cm.

Hier sind Fotos von acht Arbeitsergebnissen zu sehen. Die Originale sind in den nächsten Wochen im Schulhaus vor dem Lehrerzimmer ausgestellt.

Hinweis: Alle Schülerarbeiten sind urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie Teile hiervon verwenden wollen, wenden Sie sich bitte an Frau Dreyer. Sie wird dann gegebenenfalls den Kontakt zum Urheber oder Nutzungsberechtigten herstellen.

Improvisationstheater wwn4

DS WOG 17 StartDer Kurs Darstellendes Spiel hatte am 10.2.2017 Herrn Ralf Priemer zu Gast von der Improvisationstheatergruppe wwn4 (Wer, wenn nicht 4). Wir haben den Workshop mit Herrn Priemer sehr genossen und danken ihm herzlich für neue Ideen und eine spaßige Zeit.

Premiere für Thomas Förster

Jugendorchester 2016Premiere für Thomas Förster aus der 10b – kaum in das Landesjugendorchester berufen, durfte er die Orchesterreise nach Frankreich mitmachen. Die eindrucksvolle Tournee schloss einen Aufenthalt in Dijon ein – mitsamt persönlichem Empfang durch die Bürgermeisterin.

Das Foto zeigt Thomas, ganz rechts, neben ihm ein zweiter Neustädter Schüler Liam O’Mahony vom Leibniz Gymnasium – vor dem zweiten Konzert in Montceau-les-mines.

Thomas sagt im Gespräch: “Das LJO gibt es leider auch nicht geschenkt, jede Woche verbringe ich ca. 12 Stunden mit Üben, Proben und Auftritten. Allerdings lohnt es sich; viele ehemalige Mitglieder des LJO schaffen den Sprung in den Profibereich, außerdem lernt man viele neue Leute kennen. Praktischer Nebeneffekt ist, dass es für solche Tätigkeiten Bonuspunkte für das Abitur gibt.” - Demnach gibt es hier möglicher Weise eine Karriere zu verfolgen. – Wir wünschen Thomas weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

Impressionen vom Big Band - Konzert

BB 2016 1Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für einen erneut tollen Konzertabend. Danke auch an Frau Heimann, die uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat. 

Mörderische Abendunterhaltung am Käthe

TheaterLeicheZwielichtige Gestalten, ratlose Ermittler und „Eine Leiche zum Dessert“ servierte die Theater-AG am letzten Freitag ihren Gästen in der randvollen Turnhalle des KKG. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie hatte die von Herrn Sanns und Frau Moser geleitete Gruppe die bekannte Filmparodie in ein Theaterstück verwandelt, das nicht nur die mitknobelnden Krimifans im Publikum in seinen Bann zog: Herausgefordert von dem mysteriösen wie exzentrischen Lionel Twain (Lars Heimann) trafen sich die sechs größten Detektive der Welt (gespielt von Tilmann Koch, Caya Seckner, Jessica Vitale, Ayline Braun, Clara Andres und Pauline Müller) in einem abgelegenen Landhaus, um einen Mordfall aufzuklären. Was sie erst dort erfuhren: Der Mord hatte noch gar nicht stattgefunden! Weil auch die kuriosen Hausbewohner (vor allem Mabel Westwood als Butler) die Ermittlungen nicht unbedingt erleichterten, stolperten die Kriminalisten mitsamt dem Publikum von einem Rätsel zum nächsten…

Die Krimikomödie war nach „Frankenstein“ im Herbst bereits die zweite Aufführung der Theater-AG in diesem Schuljahr und dennoch beginnen jetzt schon die Vorbereitungen für das nächste Stück, das hoffentlich ähnlich großen Anklang finden wird – verdient hätten es sich die Schülerinnen und Schüler bei dermaßen viel Engagement allemal.

Ein paar Impressionen von den Proben:

 

Klartext - Schülerzeitung

Kontakt

Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Villenstraße 1
67433 Neustadt/W
Telefon: (06321) 39250
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E-Mail: kkg@schulen-nw.de

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