Zwischen Glocken und Feuer

ME 2019Zum Besuch des Musicals „Der Glöckner von Notre-Dame“ am 09.02.19 in Stuttgart

Hört man von der Kathedrale Notre-Dame von Paris, denkt man oft an die in diesem Gotteshaus stattfindende Geschichte des Glöckners von Notre-Dame. Diese, von Victor Hugo verfasste Geschichte, wurde 1996 von Disney verfilmt und am 05. Juni 1999 in Berlin als Musical nach Vorlage des Romans und des Disneyfilms uraufgeführt. Das Musical in seiner neubearbeiteten Fassung von 2017 haben wir – überwiegend Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe – am Tag vor der letzten Aufführung des Musicals in Stuttgart besucht.

Zunächst trafen wir uns zwei Tage vor dem Musicalbesuch zum Schauen des Disneyfilms, um gemeinsam in die Geschichte einzutauchen. Am Samstag waren wir dann in Stuttgart, genauer gesagt im Apollo Stage Theater, um uns das Musicalpendant anzusehen. Schon beim Eintritt in den Vorstellungssaal bekam man den Eindruck, im Inneren der weltberühmten Kathedrale zu stehen. Eine gewaltige Holzkonstruktion schmückte die Bühne zusammen mit dem für Notre-Dame typischen runden Fenster in der Mitte. Im Orchestergraben saßen bereits die Musiker und bereiteten sich auf die Vorstellung vor; vereinzelte Töne waren zu hören. Dann begann die Inszenierung und lieferte direkt eines der größten musikalischen Leitmotive des Musicals, worauf uns Herr Scheid im Vorfeld im Unterricht vorbereitet hatte. Grundsätzlich ist diese Geschichte, vergleicht man mit anderen Disney-Produktionen, eher düster und setzt auf musikalische Kontinuität anstatt auf viele verschiedene Lieder. So entsteht der Eindruck eines großen zusammenhängenden Konstruktes, welches immer wieder zum Vorschein kommt. Auch die Szenerie unterscheidet sich grundlegend. Allerdings nicht nur zu anderen Disneywerken, auch zu der Original-Disneyvorlage selbst. Während beide Werke die Geschichte von Quasimodo, dem entstellten Glöckner von Notre-Dame erzählen, so ist im Disneyfilm Quasimodo der Sohn einer namenlosen Zigeunerin, die bei der Flucht vor Paris‘ Richter Claude Frollo umkommt und er daraufhin von ihm aufgenommen und in Notre-Dame großgezogen wurde; im Musical hingegen ist Quasimodo der Sohn von Erzdiakon Claude Frollos Bruder Jehan, welcher Frollo auf dem Strebebett bat, für Quasimodo zu sorgen. Als Erwachsener hat Quasimodo die Aufgabe, die Glocken von Notre-Dame, welche im Bühnenbild des Musicals auf eindrückliche Weise aus dem Off herabgelassen werden, zu läuten. Dies tut er auch, ganz nach Frollos Willen. Allerdings zieht es Quasimodo nach draußen, weg von Notre-Dame. Schließlich schleicht sich Quasimodo heimlich davon, entgegen der Anweisungen Frollos. In Paris lernt er dann die Zigeunerin Esmeralda kennen, die als einzige Mitleid mit ihm hat, als er bei einem Straßenfest an den Pranger gestellt wird. Im Laufe des Stückes lernen sich die beiden besser kennen und mit der Zeit entwickelt Quasimodo Gefühle für Esmeralda. Jedoch interessiert sich auch Frollo für die schöne Zigeunerin, welche seine Avancen jedoch vehement ablehnt. Im Finale des Musicals gipfeln alle Handlungsstränge in einer dramatischen Schlacht rund um die Kathedrale.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich storytechnisch einiges verändert; vergleicht man mit dem Disneyfilm. Jedoch ist dies eine gelungene Abwechslung vom sonst so bunten und lebendig happy-end-orientierten Disneyuniversum. Letztendlich punktet das Musical mit einem umwerfenden Soundtrack, hervorragend geänderten Liedern, der schauspielerischen Leistung der Darsteller und nicht zu vergessen einem stimmigen Ensemble im Orchestergraben.

Lars Heimann (11)

ME2 2019

Kunstprojekt "100 Jahre Frauenwahlrecht"

SIL 2284Was machen AbiturientInnen des „Käthe“ in der Staatskanzlei der Ministerpräsidentin?

Am Donnerstag, dem 7. Februar 2019, besuchte der Leistungskurs 13 Bildende Kunst, gerade zwischen den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen, Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Mainz, um ihr ein Porträt zu übergeben, das die fünf jungen Frauen und zwei jungen Männer gemeinsam gestaltet hatten. Die Idee zu diesem Projekt entstand aus einer Verkettung von Zufällen, fremden und eigenen Ideen, und zwar so:


Schon zu Beginn des Schuljahres informierte Frau Simone Rothermel, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neustadt, die Neustadter Schulleitungen über ihren Plan, zum Jubiläum "100 Jahre Frauenwahlrecht" im Rathaus der Stadt unter Beteiligung aller Schulen eine Ausstellung zu organisieren. Bei Frau Rothermels Themenvorschlägen rund um Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung gab es auch eine Liste lokaler, regionaler und überregionaler Politikerinnen, denen man sich widmen konnte. Da Malu Dreyer nicht nur die erste weibliche Ministerpräsidentin unseres Landes, sondern auch eine ehemalige Schülerin des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums ist, entschied unser Schulleiter, Herr Mervyn Whittaker, spontan, das "Käthe" werde ein Kunstprojekt zu Malu Dreyer zur Ausstellung beisteuern.

Der Leistungskurs 13 übernahm den Auftrag gerne und entschied sich sehr schnell für eine Porträtcollage als Gruppenarbeit, d.h. eine fotografische Vorlage aus dem Internet wurde ausgewählt, auf DIN A4-Format ausgedruckt und in sieben unregelmäßige Teile zerschnitten. Jede/r wählte einen der "Schnipsel" aus und entschied sich für eine künstlerische Technik, in der er/sie die Vorlage vergrößert umsetzen wollte: Tusche, Acryl, Öl auf Leinwand, Ölkreide, Fineliner, Aquarell, Papiercollage.

Nach den Herbstferien kam der spannende Moment: Würden die verschieden-artigen Teile wieder ein Ganzes ergeben? Und würde das Ergebnis vorzeigbar sein? Würde es Frau Dreyer gefallen, wenn sie es sehen könnte?

Bis 14. Dezember war das Porträt neben vielen anderen spannenden Ausstellungsbeiträgen im Neustadter Rathaus zu sehen und bekam dort viel Lob. Schon bei der Vernissage entschieden die Schülerinnen und Schüler, das Porträt nach Ausstellungsende Frau Dreyer zum Geschenk zu machen.

Also fragte die Kursleiterin in der Staatskanzlei an, ob das Geschenk willkommen sei. Das war es! Die Ministerpräsidentin lud die jungen "KünstlerInnen" ein, ihr das Porträt in Mainz persönlich zu überreichen, und sie lud sie ein, auch an einer Feierstunde zu "100 Jahre Frauenwahlrecht" in der Staatskanzlei teilzunehmen.

Musik Exkursion nach Hamburg

IMG 20180220 WA0024Die Exkursion startete mit dem Treffen des Kurses am Hauptbahnhof in Mannheim vor der Abfahrt des ICEs nach Hamburg. Die Stimmung während der Fahrt war ausgelassen und es wurde sich mit Unterhaltungen und Spielen die Zeit bis zur abendlichen Ankunft am Hamburger Hauptbahnhof vertrieben. Von dort aus ging es zügig weiter zur U-Bahn die uns zusätzlich mit einem kurzen Fußweg zu unserem Hotel, dem Budapester Hof, in St. Pauli brachte.

Am Hotel angekommen blieb dem Kurs wenig Zeit zum Bereitmachen für das Musical, weswegen einiges schon im Zug oder zuhause erledigt wurde. Als nächstes liefen wir zu den Landungsbrücken um auf die südliche Elbseite überzusetzen auf der sich das bekannte Musicalgebäude befindet. Nach wir das Musical genossen hatten begaben wir uns wieder per Fähre und zu Fuß zurück zum Hotel um uns kurz zu erholen und den weiteren Abend zu Planen den wir auf der ikonischen Reeperbahn verbringen wollten.

Dort aßen wir dann noch zusammen zu Abend und teilten uns dann für verschiedene Aktivitäten auf, einige besuchten die Bars und andere ließen sich von Herr Scheid eine exklusive Tour der Reeperbahn und der Herbertstraße geben.

Der nächste Tag war für die Erkundung von Hamburg vorgesehen und startete morgens um acht Uhr mit einem Frühstück im Hotel. Später ging es zu Fuß in die Hamburger Innenstadt um dort zuerst die St-Peter Kirche zu besichtigen und dort den hohen Turm, der auch einen erstklassigen Überblick bat, zu besteigen. In der Kirche konnte Herr Scheid uns auch noch einen außerplanmäßigen Blick auf die beeindruckende Orgel der Kirche erfragen.

Am Ende des Aufenthaltes in der Kirche trennten wir uns wieder um die Stadt auf eigene Faust zu entdecken und verbrachten so den Rest des Tages, manche stürzten sich in das Getümmel der Innenstadt andere hatten sich schon am morgen abgetrennt um das Weltbekannte Miniaturwunderland zu besichtigen.

Gegen Abend trafen wir uns wieder und machten noch eine ausgedehnte Hafenrundfahrt nach der wir uns zurück zum Hotel begaben um unser Gepäck für die Heimfahrt abzuholen. Vom Budapester Hof ging es dann wieder zu Hauptbahnhof in dem wir noch gemütlich als Kurs zu Abend aßen und die Exkursion ausklingen ließen. Zum Glück gab es auf der Heimfahrt keine Verspätungen und wir kamen müde aber glücklich wieder in Mannheim an wo wir uns trennten und den weiteren Heimweg antraten.

Johannes Lutz

DAS FRÜHLINGSKONZERT

Unterstufenchor1Es ist Mai, der Sommer ist zum Greifen nahe und damit Zeit für unser traditionelles Frühjahrskonzert. Nicht weniger als acht verschiedene Ensembles bot die Schule dazu am 7. und 8. Mai auf.

Vielfalt bestimmte das Programm. Das Repertoire reichte vom Lied des Käthe-Chors Now is the Month of Maying aus dem 16., - bis hin zum Popsong Ghost aus dem 21. Jahrhundert, vorgetragen vom Unterstufenchor. Vier Bands mit Mitgliedern aus der fünften bis zur zwölften Jahrgangsstufe - die beiden Bläserklassen und die beiden Big Bands - spielten zusammen zwölf verschiedene Titel. Das kleine aber feine Orchester intonierte das atmosphärische Stück Misty Mountain Cold. Und die fünften Klassen gaben eine gleichermaßen geschliffene wie charmante Aufführung des Singspiels Rattenfänger von Hameln.

Großen Dank und Anerkennung verdienen die Lehrkräfte, die die Mitwirkenden zu solchen Leistungen angespornt und befähigt haben: Frau Carola Bischoff, Frau Kerstin von Broich, Herr Pascal Koppenhöfer und Herr Volker Scheid. Die Karten waren hochbegehrt und im Vorverkauf schon nach zwei Tagen ausverkauft, da die Kapazität der alten Turnhalle leider nur 200 Besuchern zulässt.

Diese erlebten zum Schluss noch ein krönendes Tutti mit The Lion King Medley, womit man sich mit einer Homage an eine Gattung verabschiedete, die sich in letzter Zeit am Käthe ungeahnter Beliebtheit erfreut.

WHI

Klartext - Schülerzeitung

Kontakt

Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Villenstraße 1
67433 Neustadt/W
Telefon: (06321) 39250
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E-Mail: kkg@schulen-nw.de

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