„Europa ist ein anderes Wort für Zukunft“

EuropafeierBei strahlend blauem Himmel wehte am Ende der Veranstaltung die ebenfalls blaue Europaflagge am Eingang des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und so wie die Sonne vom Himmel herunter lachte waren alle Beteiligten bei bester Laune.

Angeregt durch eine Idee der Fachschaft Sozialkunde versammelte sich am Montagmorgen in der zweiten Pause die Schulgemeinschaft des KKG vor dem Haupteingang, um den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge gebührend zu feiern. Diese Verträge gelten als wichtiger Meilenstein auf dem Weg der europäischen Integration und können als Fundament unserer heutigen EU gesehen werden, die trotz aller Skepsis und aller Kritik der Garant für Frieden und Wohlstand in Europa ist. Also gab es Grund genug, an dieses epochale Ereignis zu erinnern und gleichzeitig Flagge für die Europäische Union zu zeigen.

Sozialkundelehrer Thomas Hahn und Mabel Westwood (MSS 11) begrüßten die anwesenden Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium und verwiesen auf die Bedeutung der Verträge, ehe Melissa Newton und Francis Merz (beide 7c) abwechselnd die Namen aller 28 Mitgliedstaaten verlasen. Schließlich zitierte Miriam Seitz (MSS 11) eine Passage aus dem neuen Buch des bekannten Münchener Journalisten Heribert Prantl, das den Untertitel „Europa muss man einfach lieben“ trägt. Sie endete mit den Worten „Europa ist ein anderes Wort für Zukunft“.

Zum krönenden Abschluss spielte die Bläserklasse der sechsten Jahrgangsstufe unter der Leitung von Pascal Koppenhöfer die Europahymne und erntete dafür viel Applaus, der auch den anderen Mitwirkenden und natürlich dem Geburtstagskind Europa galt.

Diercke WISSEN 2017: Schulsieger am KKG

Diercke 2017Wie heißt einerseits der Hersteller edler Kugelschreiber, andererseits der höchste Berg der Alpen? Klar, dass ist der Mont Blanc! Insgesamt 520 Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums suchten Antworten auf diese und viele andere geographische Fragen beim größten Geographiewettbewerb für Schüler Deutschlands.

Lea Theresa K. aus der 10. Klasse glänzte dabei mit besonderem geographischen Wissen und hat so den Sieg auf Schulebene erlangt. Sie setzte sich gegen Céline Natsch (10. Klasse) auf Platz zwei und Malte K. (7. Klasse) durch.

Auf den weiteren Plätzen landeten die Klassensieger: Jan S. (10. Klasse), Lars Naumer (8. Klasse), Luis A. (8. Klasse), Andreas Haag (10. Klasse), Karin B. (8. Klasse), Fabio Schaaf (8. Klasse) und Jan Wilwerth (7. Klasse).

Für Lea Theresa gibt es nur noch zwei Hürden zu überwinden! Auf dem Weg zur Schulsiegerin konnte sie sich zunächst als Klassensiegerin gegen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid in Rheinland-Pfalz. Damit rückt die Chance näher, die beste Geographieschülerin Deutschlands zu werden. Sichert sich Lea Theresa Ende März den Landessieg, darf sie am 09. Juni 2017 beim großen Finale von Diercke WISSEN in Braunschweig antreten.

Die Fachkonferenz Erdkunde bedankt sich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 5 und 6 sowie 7, 8 und 10 für die engagierte Teilnahme an diesem Wettbewerb.

(FRA)

Der Kerker hat ausgedient

BO Frey 2017Wer unter dem Titel „Justiz heute!“ einen langweiligen Vortrag erwartet hatte, sah sich getäuscht. Es wurde viel gelacht und geschmunzelt. Gespickt mit humorvollen Anmerkungen und vielen Anekdoten referierte Amtsgerichtsdirektor Dr. Matthias Frey am Käthe-Kollwitz-Gymnasium über den Aufbau und die Struktur des Justizwesens in Deutschland.

Für die Schülerinnen und Schülern der Sozialkunde-Leistungskurse gab es viel Interessantes zu erfahren. So bleibt die Rechtsprechung in Deutschland ausschließlich Richtern vorbehalten. Um deren Unabhängigkeit zu gewährleisten, unterliegen sie keinerlei Einflussnahme, z. B. durch Vereine oder Verbände. Auch über die Zuständigkeiten des Amtsgerichtes Neustadt sowie die dort vorhandenen Tätigkeitsfelder informierte Dr. Frey und verdeutlichte, dass zwischen Recht haben und Recht bekommen manchmal ein großer Unterschied liegen kann, wenn etwa ein Kläger seine Ansprüche nicht beweisen kann.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Schülerinnen und Schüler ausgiebig die Gelegenheit, dem Referenten Fragen zu stellen und erfuhren dabei viel über die Arbeit eines Richters. So erläuterte Dr. Frey auf die Frage, ob viele Strafen nicht zu nachgiebig ausfielen, dass die Freiheitsstrafen bei Kapitalverbrechen in den letzten Jahren länger wurden und die Justiz bei Vollzugserleichterungen sehr vorsichtig geworden ist. „Man ringt manchmal mit sich“ war die Antwort auf die Frage nach Unsicherheiten und Gewissenskonflikten bei Urteilen.

Hier gebe es aber auch die Möglichkeit, Fachliteratur zu studieren oder Kollegen zu kontaktieren. Außerdem spiele die Glaubwürdigkeit der Angeklagten eine große Rolle. Dr. Frey verwies in diesem Zusammenhang auch darauf, dass Recht nichts Statisches sei, sondern sich stets entwickle. Dabei versuche die Rechtsprechung sich der Gerechtigkeit, soweit es geht, anzunähern. Auch die Frage nach dem Umgang mit Gefangenen wurde aufgeworfen.

Dabei vertrat Dr. Frey die Position, dass der „Kerker des Mittelalters“ keine Lösung darstelle. Zwar sei Vergeltung ein Teil des Rechtes, es gehe aber auch darum, den Gefangenen wieder in die Gesellschaft zurückzuführen. Für ungläubiges Staunen sorgten die Ausführungen Dr. Freys zu den sogenannten Reichsbürgern, die auch das Neustadter Gericht beschäftigen. Er selbst erhielt schon Schreiben, in denen angezweifelt wurde, dass er deutscher Richter ist, und wurde dazu aufgefordert, eidesstattliche Erklärungen abzuliefern. Auch hier fiel Dr. Freys Meinung klar aus: „Eine Gesellschaft braucht Regeln und unser Staat ist kein Unrechtsstaat“.

Schulleiter Mervyn Whittaker dankte dem Referenten und hob am aktuellen Beispiel der USA hervor, dass die Justiz ein unverzichtbares „Bollwerk“ sei. Auch die Schülerinnen und Schüler sparten nicht mit Lob und Applaus.

Exkursion MSS13: Synagoge und Moschee

Moschee 2017Kurz vor dem mündlichen Abitur ging es am 8. Februar mit der 13. Jahrgangsstufe nach Mannheim. Die Religions- und Ethikkurse veranstalteten gemeinsam eine Exkursion. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler besuchte die Mannheimer Synagoge, ein anderer Teil die Sultan-Selim-Moschee. Vor Ort führten Fachkundige durch das jeweilige Gotteshaus. Im Anschluss daran gab es die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

Aktion Weihnachtsmarkt Dezember 2016

Aktion Weihnachtsmarkt 2016 2Wir, die Klasse 6a, hatten uns überlegt, zugunsten des Kinderhospiz ‚Sterntalers‘ auf dem Weihnachtsmarkt Neustadt Plätzchen zu verkaufen und Weihnachtslieder zu singen.

Nach kurzer Planung hatten wir alle benötigten Sachen und die Hilfe einiger Eltern zugesagt bekommen. So bauten wir an einem Samstagmittag unseren Stand auf dem Neustadter Weihnachtsmarkt auf.

Voller Vorfreude und Begeisterung starteten wir den Verkauf von selbst gebackenen Plätzchen und trieben fleißig Spenden von den Besuchern ein.

Einige Mitschüler/Innen gingen mit einem Korb voll Plätzchen über den Weihnachtsmarkt und machten fleißig Werbung für unsere Aktion, so dass bereits nach kurzer Zeit alle Plätzchen ausverkauft waren

Als besondere Einlage sangen wir die im Vorfeld eingeübten Weihnachtslieder. An verschiedenen Standorten bezauberten wir die Menschen mit unserem Gesang und konnten so weitere Spenden gewinnen.

Aktion Weihnachtsmarkt 2016Diese Aktion, die uns sehr viel Spaß gemacht hat, brachte über 400 Euro ein. Dieses Geld werden wir im Februar dieses Jahres dem Kinderhospiz “Sterntaler“ in Dudenhofen überreichen.
Wenn wir in der kommenden Weihnachtszeit wieder die Unterstützung von der Schule und den Eltern erhalten, würden wir diese Aktion gerne noch einmal machen.

Melvin K., Elias G.

Auf den Bildern sind zu sehen:Lias-Marie Kopp, Luis J., Julian Seiter, Elias Geis, Gabriel Mehlem, Leon Anslinger, Melvin Kaltenbach, Emilia Thirolf, Tammy Münster, Katharina Bruck, Emma Zimmer, Vincent Schneider, Raphael Fast, Johann F.

Klartext - Schülerzeitung

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Villenstraße 1
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